Rap zwo drei …..

Ein Bericht von OMA Connie

Anfang des Jahres taten sich Kieler OMAS GEGEN RECHTS zur Rap AG zusammen: Ute, Astrid, Irmi, Antje, Christiane und Connie hatten sich nochmal den Text der KlimaAG vorgenommen und mit Hilfe von Lukas Kähler, einem Musiker und Tontechniker aus Kiel, der das Lighthouse Studio betreibt, zu einem Rap umgearbeitet und mit einem von ihm produziertem Beat versehen.Studioaufnahmen wurden gefertigt und jetzt haben wir eine Aufnahme des Raps und sogar eine Instrumentalversion, die wir bei Liveauftritten benutzen.

 

Astrid hatte uns schon gleich einen Auftritt während der Kieler Woche auf dem Muddimarkt klar gemacht, und so fingen wir nach den Aufnahmen an, kräftig zu üben. Wir hatten nur 4 Wochen, die Zeit war knapp!

Jeden Mittwoch trafen wir uns, rappten, was das Zeug hielt, überlegten uns auch eine kleine Choreographie und waren alle sehr aufgeregt.

Und dann war es soweit: Den OMA Treff am 17.06. nutzten wir für die Generalprobe. Natürlich ging was schief, wie das bei Generalproben oft so ist, aber wir bekamen trotzdem reichlich Applaus.

So gewappnet absolvierten wir unseren ersten öffentliche Auftritt mit unserem tollen Rap No One bereits 3 Tage später bei extremer Hitze auf dem Muddimarkt der Kieler Woche : Wieder ein toller Erfolg ! Jede Menge Applaus und positive Rückmeldungen, alle machten uns Mut, weiterzumachen.

Und das ging schneller als wir dachten: 2 Tage später wurde unser Rap im Radio übertragen; der offene Kanal Kiel war auf uns aufmerksam geworden. Wir wurden auch gleich eingeladen für ein Interview und einen Liveauftritt im Radio! Das war aufregend: Mit Mikro und jeder Fehler, den wir machen würden, würde direkt über den Äther im Radio zu hören sein…

Also nochmal geprobt wie die Wilden, hinter den Zelten der Schlaumachwiese haben wir uns getroffen und nochmal Artikulieren, Einsätze und Rhythmus geprobt und so vorbereitet ging es dann richtig gut auf der Bühne! Anschließend kamen Leute auf uns zu, die sich bedankt haben, dass wir öffentlich aufgetreten sind. Das war sehr berührend.

An dieser Stelle bedanken wir uns nochmal herzlich beim Offenen Kanal Kiel für diese tollen Auftrittsmöglichkeiten.

Mit jedem Auftritt lernt man dazu: Wir werden sicherer und üben neue Formate und merken, was wir verbessern müssen. Es macht Spaß! Auch 27.6. waren wir wieder auf dem Muddimarkt – nächster Auftritt!

Ihr könnt uns „buchen“ ! Wenn eine Veranstaltung geplant ist, auf der sich ein Rap gut machen würde, sagt Bescheid, wir kommen!! Unsere mail-Adresse findet Ihr unter dem Tab „Über uns“ /Kontakt.

Und wir suchen immer MitrapperInnen! Meldet Euch gerne bei uns!

https://www.oksh.de/ki/

Über diesen Link kommt Ihr zum Offenen Kanal, wo in nächster Zeit die Aufnahmen von der „Secret Stage“ an der Schlaumachwiese der KiWo 20206 zu hören sein werden.

Plötzlich sind sie weg

Die Würde des Menschen ist unantastbar – Und plötzlich fehlen Nachbarn und Freund:innen

Gerne und häufig verkündet Innenminister Dobrindt die gestiegene Zahl von Abschiebungen in seiner Amtszeit als Erfolg.

2025 gab es fast ein Fünftel mehr Abschiebungen als im Vorjahr und immer häufiger treffen die Maßnahmen gut integrierte Geflüchtete und Familien mit Kindern. Allein zwischen Januar und September 2025 waren 17,3 Prozent der Abgeschobenen minderjährig.

Dabei wird immer wieder betont, dass das Kindeswohl vor allem Vorrang haben müsste. Auch unsere Landesregierung hält daran fest, kann aber keine Aussage dazu machen, unter welchen Bedingungen und aus welchen Situationen Kinder und Jugendliche abgeschoben wurden. Den Internationalen Tag des Kindes am 1. Juni nahmen OMAS GEGEN RECHTS zum Anlass bei unserer Mahnwache daran zu erinnern, dass die Rechte der UN-Kinderrechtskonvention für alle Kinder gelten, eben auch für Flüchtlingskinder.

Wir forderten, dass Minderjährige mit ihren Familien nicht abgeschoben werden dürfen. Das Anliegen stieß auf großen Zuspruch. Schon nach einer Stunde waren alle Flyer an Passant*innen verteilt.

OMAS im Kieler Stadtbild

Seit ein paar Monaten schon sind die Kieler OMAS im Stadtbild präsent: Jeden Dienstag steht eine Mahnwache vor dem neuen Rathaus; die beiden Arbeitsgruppen Klimapolitik und Migration wechseln sich ab. Für Passantinnen und Passanten dürften Sie schon bald ein vertrauter Anblick sein.

Samstags findet man die OMAS am Asmus-Bremer-Platz, wo sie zu „Kaffee mit OMA“ und Gesprächen einladen.

Wie ist für die, die mitmachen? Wir haben ein paar Eindrücke und Erlebnisse gesammelt:

Ute P. Die Resonanz ist noch positiver als vermutet. Viele Menschen lächeln wohlwollend, teilweise kommen sie auf uns zu und finden unseren Einsatz sehr lobenswert. Auch gibt es immer wieder Interessierte Menschen, die gerne bei den OgR mitmachen möchten.Natürlich kommen gelegentlich Pöbler vorbei, aber diese Leute erinnern uns dann immer daran, weshalb wir dort stehen. Ein schöner Nebeneffekt besteht darin, dass die Omas während der Mahnwache Zeit zum Klönen haben und sich auch mal privat austauschen und besser kennenlernen können. Das schafft Zusammenhalt.

Ulrich H. Bei den beiden ersten Mahnwache /Kaffee war ich unsicher, was Passanten, Flugblätter und Oma Westen betraf. Es stellte sich heraus, dass es zum Teil positive Reaktionen, zum Teil Desinteresse, und auch negativeStimmen gab. Mit der Zeit und der Gewöhnung der Passanten an uns, wurden die positiven Reaktionen mehr. Ich möchte am liebsten kritische Fragen, von mir aus auch von Oma Gegnern haben. Mit Gepöbel und Drohungen kann ich umgehen, das sind geistig arme Mitmenschen. Am häufigsten waren einfach nur nach oben gestreckte Daumen und freundliches Lächeln

Christiane S. Zum Thema „Kaffee mit Oma“: ich hab bis jetzt erst eine pöbelige Erfahrung gemacht. Ansonsten macht es Spaß, die Menschen nett anzusprechen und meistens bekommen wir positive Reaktionen. Es hilft, den Leuten ein kleines Samentütchen in die Hand zu drücken für eine blühende Demokratie und dann kommt man manchmal ins Gespräch. Sehr erstaunlich finde ich, wie viele Leute uns unterstützen wollen, in dem sie etwas spenden. Manche machen einfach im Vorbeigehen den Daumen hoch und auch das motiviert uns. Insgesamt ein Format, dass nur Spaß und die OMAS sichtbar macht und mit wenig Aufwand verbunden ist, dadurch dass wir die Sachen im Heimathafen lagern können

Sabine Bo Beim „Kaffee mit OMA“ fällt mir die positive Resonanz auf. Manche, oft jüngere, kommen nur zur Spendendose um etwas zu geben und haben den Daumen oben.Manche sagen :“ macht weiter so“. Teilweise wurde unser Spendendöschen gut gefüllt. Mein Grundgefühl ist Zustimmung und dass man uns kennt. Manche kommen auf uns zu und möchten reden. Wir bieten dazu eine Gelegenheit. Ablehnung hab‘ ich selten bemerkt.

 

Manuela:Ich war am letzten Samstag seit langem mal wieder bei „Kaffee mit Oma“ dabei.Ich spreche gerne Menschen direkt an und erlebe dann sehr unterschiedliche Reaktionen. Letzten Samstag waren viele Leute mit Deutschland-Equipment (Blumenkette, Cappy,…) in der Stadt unterwegs, da in der Merkur Ostseehalle ein WM Dartsturnier statt fand.Zuerst sprach ich einen Mann an. Ich bot ihm Kaffee und Gespräch an, und er schien interessiert daran, wer die OMAS GEGEN RECHTS sind. 

Als wir auf die Politik unserer aktuellen Regierung zu sprechen kamen, waren wir uns noch einig (nicht wirklich zufrieden). Doch dann kamen von dem Mann Äußerungen, die ich als eindeutig „rechts“ einordne. Es waren Sätze wie „es muss mal aufgeräumt werden, wir haben viel zu viele ILLEGALE Ausländer, deshalb steigt die Kriminalitätsrate…“. Auf meine Argumente, dass es nicht illegal sei Asyl zu beantragen, und dass die Kriminalitätsstatistik andere Aussagen geben, ging er nicht ein. Als dann seine Partnerin dazu kam, wurde es noch etwas krasser. Jedenfalls wurde ganz offen das „Remigrationskonzept“ befürwortet.

Dieses Gespräch hat mich sowohl wütend als auch traurig gemacht. Denn solche Aussagen höre ich seit ca. einem Jahr immer häufiger. Viele Leute sind nicht wirklich informiert, haben die „Ausländer“ für sich als Schuldige identifiziert. Wenn dann noch Aussagen dazu kommen, die 1:1 von der AfD stammen, dann sind diese Leute nicht mehr erreichbar…

Ich habe auch noch schöne Gespräche gehabt. Aber ein wie zuvor beschriebenes Gespräch findet immer häufiger statt. Und das macht mir Angst. Aber es treibt mich auch an, weiter das Gespräch zu suchen.

Erstes SH OMA-Regionalgruppentreffen in Kiel am 13.06.2026

Sie kamen aus Uetersen, sie kamen aus Flensburg,
sie kamen aus Nordfriesland, sie kamen aus Ostholstein – eben von überall her in Schleswig-Holstein! Vierzig OMAS und ein OPA waren da – aus 20 von 25 SH Regionalgruppen.

OMAs und ein OPA aus 20 SH Regionalgruppen

Die Idee zum Treffen kam beim NORD-OMA-Treffen in Heideruh im Herbst 2025 auf: da wir immer mehr werden, wäre es schön, sich in den jeweiligen Bundesländern ebenfalls regional zu vernetzen.

Gesagt, getan – im Februar verschickten wir OMAS aus Kiel ein „Save the date“ für den 13. Juni 2026. Für diesen Tag war es uns gelungen, den Raum der AWO neben der „Räucherei“ in Kiel zu bekommen.

Unser Gruppenraum in der AWO Kiel

Die Tagesordnung fürs allererste Treffen ergab sich quasi von selbst: Kennenlernen und Austausch von Ideen, aber auch die Beantwortung von Fragen sollte im Zentrum des Treffens stehen.

Alle sind engagiert dabei
Dörte Schnell, eine der Gründerinnen der Nord-OMAS

Als dann auch noch klar wurde, dass
Dörte Schnell, eine der Nord-OMA-Gründerinnen zur Begrüßung und Begleitung der Veranstaltung dazu kommen würde, war die Freude groß. Sie hat uns allen nochmal die Gründungshintergründe, die OMA-Grundsätze und allgemein Wissenswertes rund um die OMAS berichten und entsprechende Fragen dazu beantworten können.

 

Viele reisten auch etwas früher an, so dass es doch auch Zeit gab, sich persönlich untereinander kennen zu lernen; zusätzlich zur  Vorstellungsrunde und der „Geselligen Mittagspause“.

Als Beispiel für viele andere Bastelideen: „Die Demokratie-Maus“ mit Verweis auf die Seite „Sendung mit der Maus“ – „Demokratie“

Alle OMAS waren aufgefordert, ihre
ideenreichen Basteleien oder Flyer alsMuster mit zum Treffen zu bringen. Es machte viel Spaß zu entdecken, welche vielfältigen – zum Teil witzigen Ideen – es doch gibt, um unser Hauptthema „Einstehen für die Demokratie“ unter die Leute zu bringen. Das Allerschönste daran ist die gegenseitige Großzügigkeit im Umgang mit den eigenen Ideen und Objekten – nach dem Motto: „Das Rad muss ja nicht neu erfunden werden“!

 

 

Die verbleibende Zeit am Nachmittag
unterteilte sich in zwei Themenabschnitte
über die Erfahrungen ausgetauscht und zu denen aber auch Fragen gestellt wurden:
1. Vorbereitung der Landtagswahlen in SH im April 2027 und
2. „AFD Verbot Jetzt“ und „Prüf-Demos“.

 

 

Wir wollen uns in Zukunft nach dem Vorbild der NORD-OMAS regelmäßig wieder treffen. Das nächste Treffen ist für den November 2026 geplant, rechtzeitig vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein, so dass wir dazu weitere konkrete Ideen entwickeln und uns eventuell sogar zu gemeinsamen Aktionen verabreden können.

Ein ganz wichtiger weiterer Aspekt, sich mit Gleichgesinnten im gegenseitigen Austausch zu stärken und für die kommenden Herausforderungen Energie zu tanken, wurde auf jeden Fall erfüllt!

Nochmal ein herzliches Dankeschön an alle, die gekommen sind.

(Sabine K-S fürs ORGA-Team der OGR Kiel)

Der Mai in Kiel

Der Mai in Kiel

Gleich zu Beginn fiel die traditionelle Demonstration und Kundgebung zum 1. Mai in diesem Jahr ganz schön groß aus: Um die 3.500 Menschen starteten am Gewerkschaftshaus in der Kieler Legienstraße und zogen in einem beeindruckenden Zug über die Brunswiker Straße, vorbei am Bootshafen, zum Rathausplatz.

In der Legienstraße

Nicht nur der strahlende Sonnenschein lockte viele auf die Straße: Die Politik der CDU geführten Bundesregierung, geprägt von konservativem Kulturkampf, Entsolidarisierung, rückwärts gewandter Klimapolitik und dem Abbau von Arbeitnehmerrechten spielte eine große Rolle, was in den Redebeiträgen zu hören und den vielen Bannern und Schildern im Demonstrationszug zu lesen war.

Mit dabei: Viele OMAS GEGEN RECHTS – und auch solche, die es werden wollen.

Die erste Maiwoche steht ganz im Zeichen des Gedenkens an die Befreiung vom Faschismus. Die Kapitulation der deutschen Wehrmacht jährt sich zum 81. Mal, und das Erstarken faschistischer Kräfte macht aus dem Gedenken eine mehr als aktuelle Warnung;die Erinnerung zeigt uns mehr als deutlich, was geschehen kann, wenn sich die Menschen von der Unzufriedenheit des Augenblicks in den Abgrund des Faschismus reißen lassen.

Eine gute Kieler Tradition ist es, sich am 8. Mai an der Gedenkstätte „Arbeitserziehungslager Russee“ zu versammeln. Der Runde Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel lädt in diesem Jahr zu einer gemeinsamen Radtour am Freitagnachmittag zur Gedenkstätte ein.

Am Abend gibt es in der Kulturstation Toweddern in Elmschenhagen um 19:00 die Gelegenheit, Isabel Martinez und Martin Quetsche bei der musikalischen Lesung Weil wir dazu gehören“ zu lauschen. Isabel Martinez liest aus den Kindheits- und Jugenderinnerungen von sogenannten jüdischen „Kontingentsflüchtlingen“, begleitet von Martin Quetsche, der mit seinem Akkordeon jiddischen Lieder vorträgt. Wer im vergangenen November die Gelegenheit hatte, den beiden im Theater „Die Komödianten“ zuzuhören, wird sich daran erinnern, wie berührend diese Vorstellung war.

Das Demokratieprojekt Hassee bietet im Gemeindesaal der Michaeliskirche wieder Filme und Diskussionen an:

Am Sonntag, den 10. Mai wird es wieder bunt in Kiel: Der CSD e.V. lädt zum Dragwalk und zum Regenbogenpicknick an der Kiellinie ein. Alle Informationen dazu findet Ihr hier:

 

https://csd-kiel.de/veranstaltungen/dragwalk-10-05-2026-des-csd-kiel-e-v/

und hier:

https://csd-kiel.de/veranstaltungen/regenbogenpicknick-10-05-2026-des-csd-kiel-e-v/

Bericht über die Femizid-Ausstellung

In Zeiten, in denen die Gleichwertigkeit der Geschlechter von Rechtspopulisten verneint wird und Gleichstellungspolitik von ihnen ersatzlos gestrichen werden soll, wollten wir OMAS GEGEN RECHTS, Kiel, sichtbar machen, was nicht verschwiegen werden darf: Jedes Jahr werden in Deutschland (und weltweit) Frauen getötet, weil sie Frauen sind. Immer wieder – jede ist eine zu viel! Das muss aufhören.
Dafür haben wir in der Ausstellung vom 9. – 14. Februar 2026 den aktuellen Stand zum Thema Femizide aufgezeigt.

Foto: Wolfgang Sauermann

Am Montagmorgen, den 9. Februar trafen wir uns um 9 Uhr mit familiärer Unterstützung beim Pop-up Pavillon.

Christoph und Carsten begannen sofort mit dem Aufhängen der von Monika zusammengenähten Stoffbahnen, auf denen wir auf einzelne Baumwollstücke die jeweiligen Femizide aus dem Jahr 2025 notiert hatten. Die Daten dafür kamen von der Website „One Billion Rising“.

Foto: Wolfgang Sauermann

 

Das Resultat war eindrucksvoll.

 

 

 

Isabel kreierte das Netz zum Thema: „Sprache verschleiert“. Diese Darstellung demonstrierte, wie die Presse einen Femizid verniedlichend beschreibt. Auch dies war sehr gelungen.

Foto: Wolfgang Sauermann

Zahlen-Daten-Fakten haben wir aus dem aktuellen Lagebericht des BKA (2024) sowie denen der Vorjahre. Zudem lieferten die Artikeln der prämierten Zeit-Journalistinnen sowie die Website der Terres des Femmes weitere Fakten. Den „Frauenhilferuf“ wollten wir allen mitgeben.

Eine OMA hatte sogar Unterstützung durch ihre Tochter, die extra aus Leipzig angereist war. Beide bestückten in mühevoller Kleinarbeit die Deutschlandkarte mit kleinen roten Nadeln, um die Menge der Femizide geografisch zuzuordnen. In der ausgelegten Ausgabe des „Stern“ vom 22.01.2026 waren die Orte sehr gut dargestellt.

 

Foto: Wolfgang Sauermann

Wir hatten mit Unterstützung vieler OMAS mehr als 100 Paar Damenschuhe gesammelt, welche Isabel zu Hause rot eingefärbt hatte, soweit diese nicht bereits vorher rot waren.

 

 

Diverse Einrichtungsgegenstände wurden uns u.a. von Ursula Sch. aus Molfsee zugeliefert und zu einem „Tatort“ zusammengestellt.

 

 

 

Um 15 Uhr waren alle Vorarbeiten zur Zufriedenheit erledigt und wir eröffneten den Pavillon. Bereits am ersten Tag kamen einige Besucher*innen in die Ausstellung.

 

Am Dienstag, den 10.02.2026 besuchte uns Kim, eine von fünf Sozialarbeiterinnen von cara*SH. Eine Organisation, welche bundesweit mit Sexarbeiter*innen arbeitet. Gewalt und Stigmatisierung sind in diesem Umfeld alltäglich. Umso wichtiger der niedrigschwellige Kontakt über deren Internetseite:
http://www.cara.sh

Am Mittwoch, den 11.02.20226 gegen 16 Uhr besuchte uns Ministerin Aminata Touré (Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung) in Begleitung zweier Referentinnen. Wir führten sie durch die Ausstellung. Wir kamen gut ins Gespräch bezüglich der Situation rund um Frauenhausplätze und erhielten informative Antworten in Bezug auf die Zukunftsplanungen in SH: 200 neue Plätze werden bald geschaffen. Und neben den Hilfsangeboten für betroffene Frauen und Kinder rückt das Sozialministerium vor allem die Täterarbeit in den Fokus.

Foto: Fenja Hardel
Foto: Fenja Hardel

 

 

 

 

 

 

 

Am Donnerstag, den 12.02.2026 konnte Frau Prof*in Christiane Micus-Loos mit ihrem Vortrag „Femizide: sich überschneidende Perspektiven auf sexualisierte Gewalt“ punkten. Besonders beeindruckt hat uns Zuhörende die Beschreibung unterschiedlicher Perspektiven der Gewalt: Die weiße Frau ist Gewalt ausgesetzt, mehr Gewalt erfährt die behinderte weiße Frau, noch mehr Gewalt die farbige Frau und am meisten gefährdet ist die Frau, die nicht der sexuellen Norm entspricht.
Und diese Frauen müssen zudem noch bei der Hilfesuche mit entsprechend höherer Diskriminierung und noch mehr Vorurteilen rechnen.
Ein zugleich beeindruckender und bedrückender Vortrag, der nochmal deutlich gemacht hat, dass bei diesem Thema gehandelt werden muss.

Ministerin Finke kam ebenfalls am Donnerstag mit ihrem Referenten, Jürgen Herdes, vorbei. Beide haben mit großem Interesse unsere Ausstellungsobjekte betrachtet und waren überrascht, dass wir OMAS GEGEN RECHTS, Kiel, dies alles eigenständig auf die Beine gestellt haben.
Wir konnten einige wichtige Fragen platzieren.
Wir haben die Ministerin gebeten, sich für einen eigenen Straftatbestand Femizid und verpflichtende Fortbildungen zu diesem Thema in der Polizei und der Justiz einzusetzen. Die Ministerin hat erklärt, dass z.B. mit der Einführung eines landesweiten Hochrisikomanagements bei der Landespolizei Schleswig-Holstein und der elektronischen Fußfessel bereits wichtige Schritte umgesetzt wurden. Sie versicherte, dass der Schutz von Frauen vor Gewalt immer oberste Priorität haben wird.

 

Um 17 Uhr hielt die Rechts-Rechtsanwältin Melanie Schmidt-Brodersen einen  Vortrag zum Thema „Rechtsberatungen bei häuslicher Gewalt und Einschätzung von Kindeswohlgefährdung.“ Abgesehen von den vielen neuen Informationen, die wir dabei erhielten, konnten einige Zuhörerinnen persönliche Fragestellungen platzieren und erhielten von der Familienrechtsanwältin nützliche Hinweise.

Am Freitag, den 13.02.2026, wurden wir durch den Besuch eines Wirtschaft/Politik-Kursus der Käthe-Kollwitz-Schule, Kiel,  in Begleitung ihrer Lehrerin Frau Stolze überrascht. Wir konnten mittels eines interaktiven Workshops die sehr interessierten Schüler*innen durch die Ausstellung führen. 

 

Ab 15 Uhr stand Lisa Weber von der Frauenberatungsstelle „Die Lerche“ Rede und Antwort für interessierte Besucher*innen.
Mailkontakt:
beratungsstellelerche@frauenhaus-kiel.de

 

 

Am Samstag, den 14.02.2026 stellte Claudia Rabe die Arbeit von „Women*move“ vor. Eine private Initiative zur Verteidigung unserer Demokratie und errungener Frauenrechte. Mailkontakt:
women-move@posteo.de

 

Ab 17 Uhr hatten wir zum Abschluss der Ausstellung „Femizide“ eine geschlossene Gesellschaft anlässlich der Lesung von Isabel Martinez aus dem Buch „Gestapelte Frauen“ von Patricia Melo. Isabel hat aufgrund ihrer beruflichen Expertise als Schauspielerin außerordentlich ausdrucksstark Ausschnitte aus dem Buch präsentiert.
Wir Zuhörer*innen waren ergriffen und erschüttert.
Ein großes Dankeschön an Isabel.

 

Foto: Wolfgang Sauermann

In den sechs Tagen der Ausstellung zählten wir insgesamt 234 Besucher*innen (davon ca. 25 % Männer), von denen uns einige Nachrichten im Gästebuch oder auf Kärtchen hinterließen.

 

Foto: Fenja Hardel

 

Wir bedanken uns bei Jonas Lasse Godau vom Kiel-Marketing für die gute Zusammenarbeit.

Wir bedanken uns bei all unseren Besucher*innen für das Interesse und die Gespräche zu diesem schweren Thema. Es muss immer wieder in die Öffentlichkeit getragen werden, um deutlich zu machen, dass weitere Schritte zwingend und schnell notwendig sind. Denn es sollte selbstverständlich sein, dass Frauen und Mädchen ein selbstbestimmtes und sicheres Leben in unserem Land führen können.

Verantwortlich für die Austellung der AG Feminismus der OgR, Kiel waren:
Antje H., Barbara F., Inga T. , Isabel M., Kerstin Sch., Monika R-S., Ursula Sch., Sabine K-S., Sabine Sch.

Wir verleihen gerne die Ausstellungsobjekte an interessierte OMA-Gruppen in SH. Meldet Euch unter omas-gegen.rechts-Kiel@t-online.de

2025 – das Jahr der OMAS GEGEN RECHTS

Unsere Mit-OMA Hanne hat diesen Jahresrückblick für uns verfasst:

Liebe OMAS GEGEN RECHTS und die mitgemeinten OPAS,

das Jahr 2025 ist schon bald wieder zu Ende und wir nehmen uns die Zeit einen Blick zurückzuwerfen.

ALERTA, ALERTA, wir Omas sind härter!

Das wäre ein geeigneter Titel für den kurzen Jahresrückblick,der auch und (wieder einmal) Anlass bietet, allen auf die unterschiedlichste Weise aktiven OMAS GEGEN RECHTS für ihren Einsatz im Kampf gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus zu sagen: Danke! Ihr seid großartig! 107 OMAS (ein paar OPAS sind auch darunter) teilen unsere Signalgruppe, und 330 sind in unserer emailgruppe. Wir können stolz darauf sein – in unserer Facebook-Gruppe sind 302 Personen, wobei es da natürlich Doppelungen gibt.

Unsere Aktivitäten und Aktionen sind so vielfältig und zahlreich, dass es kaum möglich ist, sie alle an dieser Stelle aufzuzählen. Deshalb habe ich versucht, sie nach Inhalten zu sortieren und hoffe, dass ich nicht allzu viele übersehen habe. Falls das passiert sein sollte, bitte ich die Aktivistinnen um Entschuldigung.

Ein paar „große“ Themen haben uns in diesem Jahr beschäftigt und entlang dieser versuche ich die Vielfalt unserer Aktionen zu bündeln. „Groß“ deshalb, weil sie in der gesellschaftlichen Debatte sehr präsent waren und/oder uns als OMAS GEGEN RECHTS sehr beschäftigt haben.

Bundestagswahl

Das Jahr begann – wir erinnern uns – mit einem Paukenschlag: Die Regierung zurückgetreten, das Parlament aufgelöst und damit begann der Wahlkampf für die Bundestagswahl am 23.Februar.

Schon am 11. Januar fanden sich OMAS GEGEN RECHTS zu einem Workshop zusammen, um unsere Aktionen für den Wahlkampf vorzubereiten:

Infostände in Elmschenhagen, Mettenhof, Dietrichsdorf, am Exer, vorm Kieler Schauspielhaus und der Oper. Erstmals hatten OMAS einen Flashmob einstudiert, es wurde gesungen, Bodenteppiche mit Wünschen entwickelt, Give-aways produziert und verteilt, Bus-Flashmobs durchgeführt, eine Büchse der Pandora gebastelt … die Aufzählung kann nicht abschließend sein.

Die Aktionen fanden ihren Höhepunkt am 8.2. mit der Teilnahme an der bundesweiten OMA-Aktion unter dem Titel „SOS Demokratie“ auf der Kiellinie- unsere erste große eigenständige Aktion im Jahr 2025, die gute Resonanz fand.

 

Kam gut an: eine Installation der Klima AG
Ein strahlender Wintertag mit richtig vielen OMAS

Viele OMAS unterstützten in dieser Zeit weitere Aktionen und Demonstrationen gegen die AFD. Trotz allem war das Wahlergebnis ernüchternd: Mit 20,8% der Wähler*innenstimmen wurde die AFD wurde stärkste Oppositionsfraktion im Bundestag Für uns folgt daraus: Nicht aufgeben, Bemühungen verstärken!

AFD-Verbot, Aktionen und Kampagnen gegen die AFD

Es war kein guter Tag, als der sogenannte „Wanderwitz-Antrag“ im Bundestag scheiterte. Der Initiative des Abgeordneten Wanderwitz war es zu verdanken, das über die Fraktionsgrenzen hinweg versucht wurde eine Mehrheit für die Einleitung eines AFD-Verbotsverfahrens zu erreichen. Nach der Regierungsbildung verschwand der Antrag in der Versenkung. Die Kampagne AFD-Verbot jetzt zu unterstützen ist damit notwendiger denn je. Das haben wir getan.

Daran wollen wir stets erinnern.
Eindrucksvolle Choreo am 29.11.25

 

Am 29. November gründete die AFD ihre neue Jugendorganisation in Gießen. Um die Aktionen von Zehntausenden von Menschen zu unterstützen gab es von den Kieler Omas die Solidaritätsaktion „Bunte Welt gegen braunen Nachwuchs“, an der sich viele OMAS beteiligten und die auf große Resonanz stieß.

Der Mensch ist der Mittelpunkt der Demokratie. … Die AFD tastet die Würde des Menschen an. Deshalb gehört sie verboten“, sagte Michel Friedmann in einer Rede vor dem Lübcke-Denkmal in Berlin. Wir sagen: Die AFD gehört verboten – jetzt.

Auf keinen Fall wollen wir die Wahl des neuen Kieler Oberbürgermeisters vergessen: Die AfD hatte einen Kandidaten aufgestellt, und so mussten auch wir Stellung beziehen, was mit Aktionen und Kundgebungen getan haben.

Die OMAS in Aktion

Nie wieder ist jetzt

In diesem Jahr jährte sich die Befreiung von Auschwitz ebenso wie das Ende des Krieges und damit das Ende des Nationalsozialismus zum 80. Mal. 9000 Menschen, darunter natürlich auch OMAS beteiligten sich am 27.Januar an einer Menschenkette um die Kieler Oper.

Am 8. Mai waren wir am gemeinsamen Gedenken „Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“ in Erinnerung an das Arbeitserziehungslager Nordmark beteiligt. Unsere Installation „Demokratie schützen“ wurde im Rahmen der Veranstaltungen gezeigt.

Und natürlich beteiligten wir uns im November an dem Bündnis „Kiel gegen Antisemitismus“. Neben der Mahnwache an Stolpersteinen, einer Führung zu Stolpersteinen in Düsternbrook gab es von den OMAS GEGEN RECHTS im Theater der Komödianten eine Lesung „Weil wir dazu gehören…“aus Kindheits- und Jugenderinnerungen von Juden und Jüdinnen, die in den 1990er Jahren nach Schleswig-Holstein gekommen waren. Eindrucksvoll machte unsere OMA GEGEN RECHTS Isabel zusammen mit dem Musiker Martin Quetsche deren Erinnerungen fühlbar.

Martin Quetsche und Isabel Martinez

Weiterentwicklung unserer Arbeit – Workshops und was daraus folgte

Am 25. März trafen sich über 30 OMAS zum Workshop „Heute und morgen wir behalten die Zuversicht. Was sind und was sollen unsere Arbeitsformate bleiben oder werden? Die Arbeitsgruppen stellten sich vor: AG Migration, AG Feminismus, AG Kommunikation, AG Kreativ, AG Omas und Jugend, AG Klima (ich hoffe ich habe keine vergessen.)

Sicherlich hat der Workshop dazu beigetragen, die Arbeit der Arbeitsgruppen zu intensivieren. Die Arbeitsgruppen organisierten und organisieren Aktionen zu ihren „Themenbereichen“, die allesamt auf unserer homepage in Wort und Bild dokumentiert sind.

Am 27. September Workshop Pass op: de OMAS GEGEN RECHTS sün doar! (Aufgepasst die OMAS GEGEN RECHTS sind da!) Wie gestalten wir unsere Auftritte in den nächsten Monaten?

Mahnwache – immer Dienstags vor dem Neuen Rathaus

Hier ging es darum, wie die Gruppe als politische Kraft, die sich für unsere Demokratie einsetzt, jenseits von Demonstrationen und Bündnissen präsent bleiben kann – auch im Hinblick auf die Landtagswahl 2027. Dass im Landtag Schleswig-Holsteins weiterhin keine Nazis sitzen solle, ist unser erklärtes Ziel, das wir mit wiederkehrenden Mahnwachen und der regelmäßigen Aktion „Auf einen Kaffee mit OMA“ erreichen wollen.

Kaffee mit OMA - eine Einladung zum Gespräch

Debattenkultur

Wir erleben wohl alle die herausforderndste Zeit unseres politischen Lebens mit dem Erstarken von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, den dramatischen politischen Veränderungen nicht nur in den USA, sondern auch in Europa und weltweit, dem Krieg in der Ukraine, dem Terroranschlag der Hamas und dem Krieg in Gaza. Daraus entwickelten sich selbstverständlich auch durchaus kontroverse Debatten, für die wir als OMAS GEGEN RECHTS eine Strategie entwickeln mussten. Es tut gut, dass wir am Ende dieses Jahres sagen können: auch diese Herausforderung haben wir gemeistert.

OMAS vor dem „Heimathafen“, der uns mit einer großzügigen Spende bedacht hatte.

Für die Diskussion solcher Fragen wie „Krieg und Frieden“ oder „Gaza“ organisierten OMAS GEGEN RECHTS Themenabende, um unser gemeinsames öffentliches Auftreten dazu zu entwickeln.

Die Themenabende „Die OMAS und ich“ machten uns deutlich, dass eine unsere Stärken in unserer Vielfalt besteht. Sie zeigten auch, welche Fragen wir noch miteinander klären müssen, um diese unsere Stärken in Zukunft noch besser zu nutzen.

Vernetzung

Und das führt zum letzten „großen Thema“, der Vernetzung vieler, unterschiedlicher, im Ziel aber vereinter OMAS GEGEN RECHTS Gruppen. Wir haben uns in konkreten Aktionen landesweit und bundesweit im Rahmen unserer Möglichkeiten vernetzt; bei vielen Aktionen konnten wir durch unsere Präsenz unterstützen – Fridays For Future, der CSD oder die Seebrücke, um nur einige zu nennen, können traditionell auf unsere Unterstützung zählen. OMAS waren bei den beiden Nordtreffen in Heideruh, manche sind am Aufbau neuer Gruppen – gerade im ländlichen Raum – aktiv und beteiligt und das Projekt landesweite Vernetzung zur Vorbereitung der Landtagswahlen ist im Aufbau begriffen.

Auch Nikolaus ist gegen Rechts!

Soziales

Wie immer um die Weihnachtszeit, unterstützen die OMAS GEGEN RECHTS ein Sozialprojekt. In diesem Jahr war es das Kieler Frauenhaus, das sich über eine Spende von 1.000 € und noch ein paar von Marion S. gepackte Wichtelpakete freuen konnte. 

 

Februar

Klima Demo Exer, Omas mit Gesang

Am 29. Februar trafen sich viele OMAS zu einem gemeinsamen Spaziergang mit Kaffeetrinken – Kräftesammeln nach anstrengenden Wochen.

Vor dem Spaziergang am Nordostseekanal

Gedenken an Hanau

März

Frauendemo zum internationalen Frauentag

Aktion im Kulturforum zum Internationalen Frauentag

 

April

Demos gegen rechte Sternmärsche in FL und Bad Schwartau

ANNA Fotoprojekt

Teilnahme von OMAS am Generationen-Dialog

Teilnahme am Demokratie Werk

Mai

Teilnahme an Workshops: Aufstehen gegen rechte Parolen

Juni

Teilnahme der OMAS GEGEN RECHTS auf der Kieler Woche bei „Nette Kieler“ Stand

Muddi Markt

Projektwoche jüdisches Leben an der Hammer Grundschule mit OMAS gegen Rechts

Besuche der ANNAS

Juli

Teilnahme am CSD

Gemeinsamer Spaziergang und Forstbaumschule

September

Brunnenfest in Gaarden

Klima-Streik

Erste unserer wöchentlichen Mahnwachen

Oktober

Lange Nacht der Demokratie, Schirminstallation

November

Auf einen Kaffee mit OMA – von nun an alle 2 Wochen

Sammeln für die Unterstützung des Frauenhauses

Dezember

Letzter OMA Treff des Jahres mit Keksen und Punsch

  • Und sonst noch so?
  • Frauenfrühstück der AG Migration
  • Aktion der AG zu ausländerfeindlichen Sprüchen, viele, regelmäßige Infostände der Klima-AG
  • Kino-Besuche in der Trauma mit anschießendem Beisammensitzen
  • Die AG-Kreativ übt regelmäßig einmal im Monat – vor dem OMA-Treff – Flashmob, Singen ….

Bei der Fülle unserer Aktionen fehlt bestimmt das eine oder andere Highlight –aber 2026 wird neue bringen.

 

Ein Jahr voll von Aktivitäten geht zu Ende – wir Kieler OMAS GEGEN RECHTS sind eine große, aktive und stabile Gruppe geworden. Gemeinsam werden wir weiter für unsere Demokratie kämpfen – gemeinsam bleiben wir zuversichtlich.

 

 

Ihr Kinderlein kommet?

Seit Oktober ist in Kiel Dienstags immer von 16:00 bis 18:00 Uhr Mahnwache. OMAS aus den verschiedenen Arbeitsgruppen stehen dann am Heinrich-Ehmsen-Platz am Eingang des neuen Rathauses.

An diesem Dienstag war es die AG Migration, welche die Mahnwache gestaltet hatte.

Die Stadt bunt erleuchtet, Weihnachtsmusik, die Menschen in Hektik – es bleibt wenig Raum für Besinnung. Für die AG Migration eine Gelegenheit, insbesondere an das Schicksal von Kindern zu erinnern, die überall auf der Welt in Kriegs- und Krisengebieten Gewalt ausgesetzt sind, hungern, keine medizinische Versorgung bekommen.

 

Ihr Kinderlein kommet – ein ernster, zutiefst menschlicher Wunsch, der weit über den sentimentalen Kitsch der „deutschen Weihnacht“ hinausgeht – und des Titels des Weihnachtsliedes, das die AG für die Mahnwache umgedichtet hat.