Berlin -Wir rollen nach Berlin!

AUF OMAS, LASST UNS AM 19.10.21 um 13:00 Uhr  NACH BERLIN ZUM WERDISCHEN MARKT ROLLEN!
Letzte Woche war ein Zoom Treffen der OMAS GEGEN RECHTS Deutschland-Bündnis mit Axel Steier von der Organisation Mission LifeLine. Einziger Tagesordnungspunkt: Die verheerende Situation der afghanischen Ortskräfte und ihrer Kinder: Ein kleines Mädchen z.B. liegt am Tropf; vermutlich hat sie Leukämie.
Axel berichtete, dass die Grenzen zu Pakistan inzwischen geschlossen sind. Die bürokratischen Hürden sind so hoch, dass sie für viele nicht zu überwinden sind, obwohl sie die Berechtigung haben nach Deutschland zu kommen.
Einige Ortskräften wurden bereits von den Taliban aufgefordert, sich zu melden um sie zu verurteilen.
Der riesige Skandal ist, dass die Regierung für Unterkunft und Flugkosten nicht aufkommt.
Wir sammeln deshalb bei Betterplace; dies ist extrem wichtig, auch um die Familien weiter mit Nahrung zu versorgen.
Noch verläuft die Sammlung schleppend und wir haben beschlossen eine öffentlichkeitswirksame, nicht übersehbare Aktion zu organisieren , um mehr Spender zu erhalten. Die Aktion muss sich deutlich von anderen unterscheiden, damit die Medien über unsere Sammlung berichten.
Diese Aktion soll sich an Heiko Maas wenden, da er und sein Ministerium die Fäden in der Hand haben: Er hat ein Buch mit dem Titel:“ Aufstehen- statt wegducken“ geschrieben.
Unter diesem Titel planen wir daher unsere Aktion in Berlin –
AUFSTEHEN-STATT WEGDUCKEN:
Alte Frauen kommen zahlreich – mit Rollatoren – am Dienstag, den 19.10.21 nach Berlin: (Einen Rollator kann frau in jedem Sanitätsfachgeschäft mieten) und treffen sich um 13:00 Uhr am Werdischen Markt (vor dem Außenministerium) Dort wollen wir auf unsere Forderung und auf unsere Sammlung aufmerksam machen. Die Politik duckt sich weg und lässt die Ortskräfte im Stich – wir nicht!
Der Zeitpunkt ist relativ kurzfristig, aber unsere Schützlinge haben auch nicht mehr viel Zeit.
Wenn Ihr spenden möchtet: 

Benefiz-Flohmarkt Sonntag 29.08.2021

Wohl niemanden haben die Bilder der Flutkatastrophe vom 15. Juli im Südwesten unseres Landes unberührt gelassen. Zerstörte Straßen und Gebäude, verzweifelte Menschen, die alles verloren haben. Große Spendenaktionen sind bereits angelaufen, Hilfsorganisationen sind vor Ort, uns es wird versucht, die größte sichtbare Not zu lindern.

Wie schlimm müssen diese Bilder Menschen berühren, die in irgendeiner Weise mit den betroffenen Gemeinden in Verbindung stehen? Die mit den Orten persönliche Erinnerungen verbinden? So ergeht es gerade einer der Frauen aus der „Westufergruppe“ der Kieler Omas gegen Rechts, die aus Dahl, einem Ortsteil von Hagen stammt. Als sie ihrer Westufergruppe von der Initiative des TuS Volmetal, dem Dahler Handballverein, berichtete, gab es unter den Frauen keine zwei Meinungen: Diese Initiative wollen wir unterstützen! Der TuS Volmetal sammelt Spenden, die er an Menschen verteilt, die lebenswichtige Dinge wie Pflegebetten, Wickeltische, Kinderbetten oder ähnliches an die Fluten verloren haben – direkte Hilfe bei schlimmen Schicksalen, die sonst in dem riesigen Katastrophenszenario untergehen würden.

Sehr schnell war klar, dass die Omas gegen Rechts auch in diesem Jahr wieder einen Flohmarkt veranstalten würden: Am Sonntag, dem 29. August 2021 zwischen 11:00 und 17:00 sind wieder alle nach Wendtorf in die Dorfstraße 32 eingeladen, zu stöbern, kleine Schätze zu finden das Schnäppchen des Tages zu machen oder sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken. Die Omas gegen Rechts freuen sich über viel Besuch. Die Erlöse kommen in diesem Jahr in voller Höhe der Initiative des TuS Volmetal zugute.

Die Veranstalterinnen bitten um Verständnis dafür, dass in diesem Jahr keine Sachspenden angenommen werden können – die Lagerkapazitäten sind erschöpft.

Auf dem Hof-Flohmarkt gelten selbstverständlich die aktuell gültigen Corona Regeln. Bei Dauerregen kann der Flohmarkt nicht stattfinden.

Weitere Informationen gibt es hier: Hochwasserhilfe (volmetal-handball.de)

Online Veranstaltung: Antisemitismus in Schleswig-Holstein

Veranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus Kiel

Mittwoch, 17. März 2021, 18:30 – kostenlos

Die Veranstaltung wird online unter https://mediaportal01.rz.uni-kiel.de/b/s-f-erq-ffl-xp7 stattfinden. Einlass ist ab ca. fünf Minuten vor Veranstaltungsbeginn.
Vorstellung des Antisemitismusberichtes und Gespräch zu Maßnahmen und Prävention
Antisemitismus stellt sich auch in Schleswig-Holstein als ein komplexes Phänomen, das sich in unterschiedlichster Form ausdrückt, dar. Die im Januar 2019 vollumfänglich in Betrieb genommene landesweite Informations- und Dokumentationsstelle Antisemitismus in Schleswig-Holstein (LIDA-SH) dokumentierte 2019 durchschnittlich mehr als einen Vorfall in der Woche. Diese verweisen auf eine erschreckende Alltäglichkeit.
Im Rahmen der Veranstaltung wird LIDA-Schleswig-Holstein die zweite von ihr herausgegebene Auswertung antisemitischer Vorfälle näher vorstellen. Dabei werden sowohl Ausmaß als auch regionale Schwerpunkte als auch besonders virulente Erscheinungsformen näher beleuchtet.
Bisher nehmen teil:
– Sigrid Richolt, Referentin LIDA-SH
– Walter Joshua Pannbacker, Antisemitismus-Beauftragter im Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein K.d.ö.R.
– Torsten Nagel (Regionale Beratungsteams gegen Rechtsextremismus AWO SH)
– Joachim Liss-Walter, Pastor i.R., Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein e.V.
angfragt:
– Peter Harry Carstensen, Beauftragter des Landes Schleswig-Holstein für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus
Die Veranstaltung wird organisiert und moderiert vom Bündnis gegen Antisemitisms Kiel und der BgA Hochschulgruppe an der CAU Kiel.
Antisemitische Vorfälle können jederzeit und datensicher unter https://www.lida-sh.de/ gemeldet werden. Außerdem bietet LIDA-SH eine Telefonsprechstunde an.
Die Zeiten entnehmen Sie bitte der Homepage.

Antifeminismus in rechten Diskursen · kostenlose Onlineveranstaltung

Antifeminismus in rechten Diskursen – eine Einführung

MITTWOCH, 17. MÄRZ 2021 VON 18:30 UTC+01 BIS 20:30 UTC+01

Anmeldung unter bildungsarbeit-8m-kiel@riseup.net
Ein zentrales Ideologieelement im rechten Spektrum ist der Antifeminismus. So hat die Jugendorganisation der AfD 2014 mit ihrer viralen Aktion „Ich bin keine Feministin, weil …“ explizit auf ihre anti-emanzipatorische und letztlich auch patriarchale Vorstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht.
Dass feministische Anliegen schon immer von ihrem Gegenpol, nämlich antifeministischen Bewegungen, begleitet wurden ist nicht neues; letztlich will der Antifeminismus die Errungenschaften der feministischen Bewegungen zurückdrehen: durch Begriffsumdeutungen, Angriffe auf reproduktive Rechte, auf Ressourcen, Gleichstellungsmaßnahmen etc..
Deswegen bleibt es zur Unterstützung feministischer Kämpfe und Anliegen notwendig, diese Positionen zu demaskieren und skandalisieren.
Innerhalb unseres Vortrags möchten wir die Position des Antifeminismus umreißen und seinen frauenfeindlichen Kern herausarbeiten. Schließlich ist Antifeminismus auch ein einendes Moment rechter Terroranschläge der letzten Jahre: Oslo und Utøya, Christchurch, Halle und Hanau.
Die Referent*innen:
Zainab Amiri studierte Soziologie und Gender Studies in Frankfurt am Main und ist in der außerschulischen politischen Bildungsarbeit tätig. Sara Schultheiß studierte Politikwissenschaft und ist ebenfalls in der außerschulischen politischen Bildungsarbeit tätig. Gemeinsam organisieren sie Workshops und Vorträge mit einem Schwerpunkt auf/in feministischen Themen.

Der Link zur Veranstaltung wird kurz vorher online gestellt.

Unser Stadtteil leuchtet – 2020 unter Pandemiebedingungen

Ein kalter und dunkler Novemberabend in der Holtenauer Straße in Kiel. Wegen der Corona Einschränkungen dürfen an den Stolpersteinen nur jeweils 2 Personen als Mahnwache stehen; Passant*innen müssen auf Abstand achten. Trotzdem haben auch wir Kieler Omas gegen Rechts es uns nicht nehmen lassen, uns auch in diesem Jahr wieder an der Aktion „Unser Stadtteil leuchtet“ zu beteiligen

An vielen Stellen entlang der Holtenauer Straße haben Menschen Stolpersteine geputzt und Lichter aufgestellt; unsere Mahnwache war vor dem Haus Nr. 13, in dem Marie und Carl-Martin Steilberger gelebt hatten, bevor sie vor den Nazis nach Dänemark flüchten mussten und 1943 ertranken.

Zum Abschluss der Aktion gab es eine kleine Kundgebung auf dem Bernhard-Minetti-Platz. Ungefähr 50 Personen waren vor Ort, um der Opfer der Pogromnacht zu gedenken.

Das alte jüdische Lied Hevenu shalom alechem ( Wir wollen Frieden für alle) wurde diesmal nicht gemeinsam gesungen sondern kam vom Band.

Der Flohmarkt wartet

Heute nachmittag war ordentlich Betrieb in der Wendtorfer Dorfstraße:

Etliche Omas gegen Rechts hatten sich eingefunden, um Tische aufzubauen  und die zahlreichen Spenden darauf zu verteilen.Kompetente Hilfe ist immer willkommen.

Kompetente Hilfe ist stets willkommen.

Auch der Strom von netten Leuten, die noch was spenden wollten,  riss nicht ab:

Manches Auto war wirklich bis über’s Dach mit Spenden beladen.

Nun muss nur noch das Wetter mitspielen, damit Teddy & Co und all die anderen tollen Sachen morgen neue Besitzer finden.

Jedenfalls, alles ist fertig für die Nacht eingepackt – und morgen geht es los. Wir freuen uns auf viele stöberfreudige Kunden und auf – hoffentlich – einen ordentlichen Erlös für den Hempel’s e.V. !

Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es.

 

Erich Kästner hat diese Sätze, die es mittlerweile zum geflügelten Wort gebracht haben,

geschrieben. Auch die „Ost- und Westufer Gruppe“ der Kieler Omas gegen Rechts hat sich diese Aussage zum Grundsatz gemacht.

Gestern, am 6. September traf sich die Gruppe zu einem vergnügten Brunch in der Alten Räucherei, und sofort wurde diskutiert, und es wurden Pläne geschmiedet.

Die erste Herausforderung für die Kieler Omas wartet am 25. September: Dann soll es endlich wieder eine Großveranstaltung von Fridays for Future geben, die wir selbstverständlich wieder unterstützen wollen. Die Einzelheiten dazu gibt es, wenn wir mit dem Ordnungsamt geklärt haben, wie unsere Unterstützung unter Corona Bedingungen aussehen kann. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten.

Am 3. Oktober wird es, wenn uns die Wettergöttin hold ist, einen Hof-Flohmarkt in Wendtorf geben, den die Omas der „Ost- und Westufer Gruppe“ zugunsten von Hempels, der Kieler Obdachlosenhilfe, veranstalten. Sachspenden und Hilfe bei der Betreuung der Flohmarktstände sind herzlich willkommen. Einzelheiten gibt es auf unserer homepage www.omasgegenrechts-kiel.de und auf unserer Facebook Seite OMAS GEGEN RECHTS KIEL ; Kontakt über unsere mail Adresse Omas-gegen.rechts-Kiel@t-online.de.

Einig waren wir uns gestern alle über eins: Es muss endlich wieder mit den Treffen los gehen! Alle vermissen gemeinsame Veranstaltungen und wünschen sich in erster Linie wieder die Möglichkeit, miteinander zu diskutieren.

Wir werden als Orga Team die Möglichkeiten ausloten. Am dringendsten benötigt werden Räumlichkeiten, in denen wir uns unter Corona Bedingungen treffen können. Für Ideen, Vorschläge oder gar entsprechende Vermittlung sind wir dankbar! Und natürlich freuen wir uns über Ideen: Vorträge zu aktuellen Themen, Podiumsdiskussion… wenn wir Raum haben, werden wir ihn mit unseren Ideen füllen!

Unser Fest – 20 Jahre Runder Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel

Ein Beitrag von Dietrich Lohse

Seit 20 Jahren besteht der Runde Tisch gegen Rassismus und Faschismus in unserer Stadt. Das war und ist für uns ein Grund zum Feiern. Eigentlich hatten wir uns mit einer Reihe kleinerer Veranstaltungen unserem Jubiläum nähern wollen – die Pandemie hat das verhindert. So haben wir uns zu einem großen Fest entschlossen: Am 15. August haben wir ein Sommerfest in der Kieler „Räucherei“ veranstaltet. Mit ausgefeiltem Hygienekonzept und mit einer zuverlässigen Security lief alles reibungslos. 400 Menschen haben im Laufe des Nachmittags unser Fest besucht.

Vor 20 Jahren hatten Neonazis den damaligen Bevollmächtigten der IG Metall in Elmshorn, den Kollegen Uwe Zabel, mit dem Tode bedroht. Vertrauensleute der IG Metall in Schleswig-Holstein sagten sich: Gegen die Nazi-Umtriebe muss jetzt der Widerstand breit organisiert werden. Auch in Kiel. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Diese Losung, die heute deutschlandweit verbreitet ist, ist damals entstanden. Ihre Initiative fand Anklang. So entstand der Runde Tisch in Kiel. Beteiligt waren die IGM und andere Kieler Gewerkschaften – ich durfte damals die IG Medien vertreten – , Betriebsrät*innen aus verschiedenen Betrieben, bereits bestehende antifaschistische Stadtteilinitiativen und viele Andere. Noch heute zieht der Runde Tisch viel Kraft aus der engen Verbundenheit mit den Kieler Gewerkschaften, vor allem mit der IG Metall, mit ver.di und der GEW.
Grundlage unserer Arbeit ist nach wie vor die gemeinsam erarbeitete „Kieler Erklärung“. Sie hält fest: Der Runde Tisch bietet Platz für jede/n Antifaschist*in. Er ist kein Verein, sondern ein Forum, ein ständiges Angebot. Ein Tisch, der mindestens einmal im Monat im Kieler Gewerkschaftshaus für euch alle bereitsteht, zum Erfahrungsaustausch, zum Planen von Aktionen, zum gemeinsamen wieder Aufstehen gegen Rassismus, Faschismus und Nationalismus. Seit 20 Jahren. Es hat sich gelohnt!

„Unser Fest – 20 Jahre Runder Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel“ weiterlesen

Pfingsten: Vortragsreihe der Seebrücke Kiel

Online-Vortragsreihe der SEEBRÜCKE Kiel am 30.05, 31.05 und 01.06 jeweils von 18-19 Uhr drei Vorträge mit anschließender Frage- und Antwortrunde.

  • Let’s talk about Syrien – mit Jutta und Mouatasem Alrifai von Amnesty International

Wir sprechen darüber, wieso es in Syrien aktuell keine sicheren Zufluchtsorte für niemanden gibt. Jutta und Mo berichten über das Kriegsgeschehen in Syrien, wie Millionen Zivilist*innen, Wohngebiete und Krankenhäuser zum Ziel militärischer Gewalt werden und welche kleinen Erfolge im Kampf gegen Straflosigkeit erzielt werden. Außerdem stellen wir uns die Frage, wie eine politische Diskussion über Syrien als sicheres Herkunftsland zustande kommt. Weitere Informationen: https://www.facebook.com/events/1312108818979185/

  • Let’s talk about Seenotrettung – mit Julian Pahlke von Sea-Eye

Im zweiten Teil unserer Livestream-Reihe wollen wir mit Julian Pahlke von der NGO Sea-Eye über das Thema Seenotrettung im zentralen Mittelmeer ins Gespräch kommen. Dabei wird er zunächst einen kurzen Überblick über die aktuelle Situation der Rettungsorganisationen, ihrer Crews und Schiffe geben. Weitere Informationen: https://www.facebook.com/events/324618268509649/

  • Let’s talk about Griechenland – mit Robert von der SEEBRÜCKE

Griechenland ist seit der Abriegelung der Balkanroute und dem EU-Türkei-Deal zur Endstation für viele Schutzsuchende geworden. Sie stranden in überfüllten Lagern oder auf der Straße, ohne Schutz und Hilfe obwohl sie auf der Suche nach einem Leben in Sicherheit sind. Robert war bereits in einigen griechischen Lagern tätig, erzählt uns aus dem Alltag und beantwortet uns auch Fragen zu politischen Möglichkeiten.Weitere Informationen: https://www.facebook.com/events/311007483227274/

 

Alle Veranstaltungen beginnen Samstag, Sonntag und Montag jeweils um 18 Uhr und können unter diesem Link aufgerufen werden:

https://www.youtube.com/channel/UCLjTwNMwks0T0Wif6ULL9yw