Omas in der Festung Friedrichsort

Die Kieler Omas waren unterwegs!
Das Junitreffen der Omas fand dieses Mal nicht im Gewerkschaftshaus statt. Am 15. Juni trafen wir uns nachmittags an der Festung Friedrichsort, wo Oma Marlis vom „Verein der Freunde der Festung Friedrichsort e.V.“ uns begrüßte. Circa 15 Omas und ein Opa waren mit dem Auto, dem Fahrrad oder mit der Fähre gekommen. Die meisten von uns waren noch nie in der Festung, deren Geschichte uns Marlis in den folgenden 1 ½ Stunden uns näher brachte.
Die Festung Friedrichsort ist eine ehemalige dänische Festung, die sich an der engsten Stelle der Kieler Förde befindet und als einzige Seefestung in Deutschland unter Denkmalschutz steht. Wir waren in den zwei Räumen des Vereins in der Festung und konnten viele Bilder, Modelle der Festung aus der wechselvollen Geschichte betrachten. Marlis erzählte uns einiges Interessantes aus der Geschichte besonders unter dem Blickwinkel von Frauen. Interessant waren auch die Fotos aus den Jahren nach dem 2. Weltkrieg, in denen Flüchtlinge dort untergebracht wurden.
Bei einem Rundgang durch die Kasematten waren wir erstaunt zu sehen, dass sie heute von kleinen Betrieben, Start Ups aus der Kreativwirtschaft und Medienbrache, oder als Proberaum für Bands genutzt wird. Auch eine Kieler Destillerie ist dort ansässig.
Beim abschließenden Gang auf dem Wall konnten wir eine Ecke der ehemals fünf Bastionen noch gut erkennen. Wir waren beeindruckt, was der Verein seit seinem Bestehen 2004 alles für den Erhalt der Festung und an Öffentlichkeitsarbeit unternimmt.
Zum Ausklang saßen wir dann gemütlich bei Sonnenschein und mit Blick auf die Förde in der Deichperle zusammen.
Ein herzlicher Dank an Oma Marlis für diesen gelungenen Nachmittag und an Oma Gudrun für die Organisation!!!

Text und die meisten Fotos: Oma Gisela

Schuld

Die beiden heutigen Texte aus der Tonspur befassen sich beide mit der Frage der Schuld – zum einen die Mahnung, dass es nicht „die Russen“ sind, die Krieg führen; zum anderen die Frage, wie es möglich ist, mit Schuld umzugehen, welche die eigene Familie auf sich geladen ha:

Uta aus Hannover:

Mein Vater wurde als Jugendlicher in den Krieg geschickt und schwer verletzt. Er floh aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft in Sibirien. Russische Bäuerinnen haben sein Leben gerettet. Ohne ihre Hilfe wäre er gestorben.Er war ihnen sein ganzes Leben dankbar und brachte uns bei, dass nicht alle Feinde Feinde sind, dass man differenziert hinschauen muss und Völkerverständigung die Basis für Frieden ist. Er hörte sich oft seine Platten mit russischer Musik an und tanzte dazu.

Als er jung starb, gingen wir noch zur Schule oder studierten. Die Musik höre ich noch immer. Und der Krieg gegen die Ukraine ist eine Völkerrechtsverletzung und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. So sehen das auch meine russischen Nachbarn.

Claudia aus München:

Das Ende des 2. Weltkriegs vor 77 Jahren lässt mich vor allem an die russischen Kinder und Teenager denken, deren Väter aufgestachelt wurden, die Massaker in der Ukraine zu begehen. Wie sollen sie später einmal ihren Vätern in die Augen sehen, wenn sie eine eigene Einstellung zu Macht, Gewalt und Unrecht haben?

Mich verfolgte mindestens 50 Jahre lang ein Schnappschuss, der meinen Vater im August 1940 in einem Lazarett zeigt, wie er im Schlafanzug mit einem Gefreiten Mayr Mühle spielt.

Ich bin inzwischen 71 Jahre alt und Großmutter von acht Enkelkindern. Mein Vater, ein sehr charmanter, erfolgreicher und lebenslustiger Mann starb, als ich ein Jahr alt war. Meine Mutter konnte mir nichts über sein Leben im Krieg erzählen. Mit zwanzig ging ich nach Israel, um in einem Kibbuz zu arbeiten, weil ich es für möglich hielt, dass er am Holocaust beteiligt war. Die Familie meiner Mutter war vermögend geworden, weil sie im Krieg Autobahnen und Flugplätze baute…

Vor kurzem fand ich in einer seiner Veröffentlichungen einen Lebenslauf.

Wehrdienst: 1. April 1936 bis 1. Oktober 1936 Reichsarbeitsdienst. 1. April 1940 bis 6. November 1941 Nachrichtenersatzabteilung 5.

Davor und danach Assistent im Flusslaboratorium der Technischen Hochschule Karlsruhe, wo er sich später auch habilitierte.

Mir rollte ein schwerer Stein vom Herzen! Mein Vater hatte offenbar weder an Deportationen noch an Hinrichtungen teilgenommen. Er war verschont geblieben.

Was wenn nicht? Ich glaube nicht, dass Unrecht aus der Welt ist, nur weil die Akteure sterben. Wie wird es den russischen Kindern später gehen?

 

Texte zum Krieg

Am 8.Mai hat das Deutschland-Bündnis der OMAS GEGEN RECHTS ein Video auf der Plattform YouTube veröffentlicht. Einige dieser Texte möchten wir in den nächsten Tagen hier veröffentlichen. Wir fangen an mit:

OMA Gertraud aus Gießen

Ich denke an die Kinder – ich denke an meine Angst, die ich hatte, als ich Kind war.

Fliegeralarm

Die Sirenen heulen, mehrmals hintereinander. Eile ist angesagt. Schnell greifen wir nach den aus Trainingsjacken genähten Rucksäckchen und hasten an den Händen meiner Mutter – rechts mein Bruder, ich links – wie andere Menschen zu dem vermeintlich sicheren Ort: dem Luftschutzbunker. Mutti ist schwanger, wir kuscheln uns eng aneinander, an ihren Babybauch, halten uns krampfhaft fest und warten. Mutti meint: „Wir bleiben immer eng zusammen, denn wenn was passiert, dann sterben wir alle zusammen, schlimm wäre es, wenn nur einer übrig bleibt.“ So harren wir über Stunden aus, bis Entwarnung kommt. Wir verlassen den dunklen, stickigen Raum mit der bangen Frage: „Steht unser Haus noch?“

Heute habe ich wieder Angst vor dem Krieg. Ich verstehe auch nicht, warum Menschen und Völker untereinander nicht in Frieden leben können. Doch was ich verstehe, dass es für die Aggressoren einfach ist einen Krieg zu entfachen, denn nicht sie sterben, sondern wir, du und ich und die Soldaten und all die Unschuldigen, die werden geopfert!!!!!

 

Marion F. aus Kiel:

Hören Sie es manchmal auch? In Ihren Träumen? Wenn Sie allein sind, und alles ist still? Ich höre es manchmal, und das seit langer Zeit. Meine Großmutter hat mir davon erzählt. Ich muss 9 oder 10 Jahre alt gewesen sein; der letzte große Krieg in Europa war gerade 19 Jahre vorbei, und es gab noch Trümmergrundstücke mit Birken, die aus den Mauerresten wuchsen, und Schuttberge, auf denen wir Kinder spielten.

Meine Großmutter erzählte, wie die Frauen in ihrer Straße in der kleinen Industriestadt im Westen Deutschlands ängstlich aus den Fenstern schauten, wenn ein Auto der Feldjäger in die Straße mit den großen Mietshäusern bog. Ihre Angst war die gleiche und dennoch anders, denn sie hatte nur zwei Töchter. Es war schwer, die durch den Krieg zu bringen. Wenn es mal Kartoffeln gab, behielt sie für sich selbst nur die Schalen, damit die Mädchen etwas zu essen bekamen.

Aber, wenn das Auto der Feldjäger in die Straße kam, wusste sie, dass sie ihn hören würde, denn sie wusste, warum die Soldaten in das große Haus mit den kleinen Wohnungen gingen, an einer Wohnungstür Halt machten und klingelten. Die Tür öffnete sich, ein ängstliches Frauengesicht erschien, die Hände hielten sich krampfhaft an der Schürze fest, und während noch die Worte „Führer“ und „Vaterland“ in der Luft schwebten, war er da: Der alles übertönende, alles durchdringende Schrei einer Mutter, deren Sohn gefallen war, einer Frau, der ihr Mann und Vater ihrer Kinder genommen worden war. Ein Schrei, der durch die Straße schallte und all die Frauen hinter ihren Fenstern daran gemahnte, was ihr Schicksal sein konnte.

Ich lebe schon lange, und es ist kein Jahr, kein Monat, keine Woche vergangen, in der dieser Schrei nicht irgendwo ertönt ist, und, wenn Sie ihn hören, werden Sie es auch merken: Es ist der Schrei einer Frau. Und dieser Schrei klingt immer gleich – Sie werden niemals herausfinden, ob eine Frau in Afrika schreit, oder in Israel, in Südamerika, in Indien, in Kanada oder den USA. Und auch heute werden Sie nicht unterscheiden können, ob eine Russin oder eine Ukrainerin schreit, denn der Schmerz, aus dem dieser Schrei kommt, ist immer der Gleiche: Es ist der Schmerz über ein sinnlos vergeudetes Leben, über das Ende von Hoffnungen und Träumen.

Feinde sind nicht die jungen Männer und Frauen, die geopfert werden. Feinde sind die, die sie zum Kämpfen zwingen, die die Waffen bauen, mit denen sie die anderen töten. Und wir, die wir den Schreien hilflos lauschen, haben einen einzigen Feind zu besiegen: Den Krieg.

 

8. Mai – Tag der Befreiung

OMAS GEGEN RECHTS aus ganz Deutschland haben zum 8. Mai – dem Jahrestag der Befreiung vom Hitler-Faschismus – ihre Gedanken zum Krieg aufgeschrieben und vorgelesen. Nachhören könnt Ihr hier:

https://www.youtube.com/watch?v=JpFJcBYSuuE

Die Texte werden in dieser Woche nach und nach veröffentlicht; beginnen wollen wir mit dem Prolog von Marion aus Kiel:

Ein Ungeheuer, das wir alle, wenn nicht tot, so doch weit weg glaubten, hat seinen Kopf gehoben und fixiert uns mit glühenden Augen. Der Krieg ist zurück, er drängt sich in unser Bewusstsein, in unsere Gespräche, in unsere Träume. Er macht uns Angst, er zeigt uns, wie zerbrechlich all unsere Gewissheiten sind. Die meisten von uns OMAS GEGEN RECHTS sind zu jung, um den 2. Weltkrieg bewusst erlebt zu haben. Aber die Folgen des Krieges, die Zerstörungen, die er hinterlassen hat, die haben wir ganz unmittelbar erlebt: Das waren nicht nur die Reste von Ruinen oder Schuttberge. Es waren die Zerstörungen in den Seelen der Erwachsenen. Der Vater, der oft Albträume hatte, aber nie über seine Erlebnisse als Soldat gesprochen hat, die Mutter, die bei jedem lauten Geräusch anfing zu zittern. Das Bild eines jungen Mannes auf der Kommode – der Onkel, den wir nicht kennenlernen konnten. Die Nachbarin, die, als alte Jungfer bezeichnet, ein einsames Leben lebte, weil ihr Verlobter nicht aus dem Krieg zurück kam. Die Menschen, die ihre Liebsten im Holocaust verloren hatten und fassungslos zuschauten, wie schnell alles in Deutschland vergessen werden sollte. Das hat uns geprägt, und heute wissen wir, was dieser Krieg, den Russland der Ukraine aufgezwungen hat, bedeutet. All die Diskussionen über Panzer, über Kaliber und Reichweiten von Raketen können uns nicht darüber hinweg täuschen, dass all die Verwüstungen, die der 2. Weltkrieg hinterlassen hat, auch genau die sein werden, die dieser Krieg hinterlässt.

Viele von uns haben sich die Mühe gemacht, ihre Gedanken zum Krieg aufzuschreiben und für eine Tonspur aufzunehmen. Viele von uns werden sich in diesen Texten wiederfinden.

Der 8. Mai ist ein besonderes Datum: 1945 kapitulierte das faschistische Deutschland vor der alliierten Übermacht. Krieg hatte Millionen von Leben gekostet, hatten Länder, Städte, Leben zerstört. Dazu kamen noch die Millionen von Menschen, die Opfer der faschistischen Gewaltherrschaft wurden. Ein Datum, daran zu erinnern, was Krieg wirklich bedeutet, und warum der Faschismus niemals wieder Macht haben darf.

Aktionswoche zu rechten Bedrohungen und Einschüchterungsversuchen

Der Asta bat uns, im Rahmen eines Projekts des Referats für Politische Bildung, AStA der Universität Kiel drei Fragen zu faschistischer Bedrohung zu beantworten. So sehen unsere Antworten aus:

1. Wie hat sich das Leben der Betroffenen verändert / Was sind deine Umgangsstrategien?

Eine rechte Bedrohung ist für jede/n erstmal ein Schock, auch dann, wenn sie natürlich bereits von anderen Bedrohungen gehört hat. Je nach Art der Bedrohung ist dies zudem ein Eingriff in die Privatsphäre der Betroffenen. Dies hat Verunsicherung und Angst zur Folge.
Die Konsequenz daraus darf keineswegs sein, sich zurückzuziehen. Sprich darüber, geh an die Öffentlichkeit, informiere Freundinnen und Freunde, Nachbarinnen und Nachbarn, Verwandte etc.
Wende dich an die Initiative zebra – Zentrum für Betroffene rechter Angriffe e.V. Kleiner Kuhberg 2-6 Kiel! Nimm dort die Beratung in Anspruch. Dies dient darüber hinaus zur Erfassung rechter Straftaten in Schleswig-Holstein. https://www.zebraev.de/beratungsangebot/
Liegt eine rechte Straftat vor, ist es zudem gut, sich an die Polizei zu wenden. Im Zweifelsfall kann es richtig sein, einen Rechtsanwalt einzuschalten.

2. Was wünschen sich Betroffene / Welchen Umgang mit dem Thema Rechte Bedrohungen und Einschüchterungsversuche wünschen Sie sich in Zukunft?

Konsequentere Verfolgung rechter Straftaten, öffentliche Ächtung (bzw. Verbot) faschistischer Organisationen, kein Raum für solche Organisationen in den Medien. AfD raus aus den Parlamenten.

3. Was kann man tun / Was kann jeder Einzelne Ihrer Meinung nach tun, um solchen Ereignissen vorzubeugen und zu unterstützen?

Jede/r kann für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben eintreten und bei jeder Gelegenheit oder bei Gesprächen gegen rassistischen, ausgrenzenden, demokratiefeindlichen Äußerungen oder Handlungen sich positionieren. Darüber hinaus kann jede/r sich Organisationen anschließen, die im weitesten Sinne der Antifa angehören, oder diese durch Aufrufe, Spenden etc. unterstützen.

 

Stolpersteine – Aktion im April

 

Seit 1992 werden sie in Deutschland und in weiteren europäischen Ländern verlegt: Stolpersteine aus Messing , 96×96 mm groß, die Namen und Daten der Opfer von Hand mit einem Schlagstempel eingeschlagen. Sie sollen an Menschen erinnern, die zwischen 1933 und 1945 von den regierenden Faschisten deportiert, ermordet oder in den Suizid getrieben wurden.

 

Nie wieder Faschismus – eine wichtige Voraussetzung dafür ist es, die Erinnerung an die Opfer nicht verblassen zu lassen.  Und so waren auch in diesem Jahr wieder OMAS GEGEN RECHTS überall in Kiel unterwegs, um den Stolpersteinen neuen Glanz zu verleihen.  Anja und Klaus, die in der Schloßstraße tätig waren, berichteten von einer berührenden Begegnung mit einem alten Herrn, der sich noch lebhaft an seine Erlebnisse in der Zeit des Krieges erinnern konnte.

 

 

Danke an alle, die unterwegs waren, die Erinnerung an die Opfer lebendig zu erhalten.

 

 

Die Kieler OMAS GEGEN RECHTS im Wahlkampf

Die OMA Walks in der Holstenstraße haben sich nicht wirklich bewährt – am Vormittag ist unsere Innenstadtstraße fest in der Hand unserer Gäste aus Skandinavien. Die Kielerinnen und Kieler, die wir mit unserem Flyer gegen die AfD erreichen wollen, sind anderswo: Auf dem Exerzierplatz, wo samstags immer großer Wochenmarkt ist.  Also gab es für uns nur eine Konsequenz: Wir ziehen um!  Im April und an den beiden Mai-Samstagen vor der Landtagswahl haben wir unseren Stand am Rande des großen Marktplatzes aufgebaut. Und in der Tat: Endlich können wir unsere Flyer verteilen, und so mancher  ermutigende Zuruf und nette Gespräche mit Menschen jeden Alters .

Die Wettergöttin war uns bislang hold, wenn auch der für unser Bundesland typische Wind immer wieder für Kühlung sorgte.  Aber wie sagen wir im Norden: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung!

Ein kleiner Bilderbogen:

 

 

Unsere Stimmen für den Frieden

Liebe OMAS GEGEN RECHTS,

am 8. Mai 2022 jährt sich zum 76. Mal das Ende des 2. Weltkrieges und der Tag der Befreiung von der faschistischen Herrschaft. Fassungslos stehen wir heute wieder an der Schwelle eines Weltenbrandes. Unsere Generation hat die Folgen des von Deutschland begonnenen Krieges noch sehr deutlich gespürt, darum ist es wichtig, dass wir unsere Geschichten, unsere Gedanken, unsere Erfahrungen weitergeben.

Mit den Homepages unseres Bündnisses und unserer Regionalgruppen, mit unseren Facebook Seiten und mit dem Medium der Tonspur und des Videos haben wir öffentlichkeitswirksame Wege, das was wir zu sagen haben, an die Menschen zu bringen.

Ihr seid gefragt! Schickt uns Eure Geschichten, Gedanken, Bilder, Lieder …

Wir werden sie zu einer Serie, bzw. zu einem Video und Tonspur verarbeiten, die dann zum Tag der Befreiung bundesweit öffentlich ist. Gemalte Bilder können im Video als Bild vor der Tonspur laufen.

Interesse? Hier ein paar technische Hinweise:

Eure eigenen Werke können wir auf Facebook und auf den Internetseiten der OMAS GEGEN RECHTS veröffentlichen; indem Ihr uns Text oder Bild schickt, erklärt Ihr Euch mit der Veröffentlichung einverstanden. Bitte schreibt dazu, wie Ihr als Autor*in genannt werden wollt (z.B.Monika F. aus K. oder OMA Monika aus Kiel oder mit vollem Namen). Natürlich könnt Ihr Euren eigenen Text auch als Tonaufnahme schicken – oder auch beides: Schrift und Sprache – in jedem Falle an die e-mailadresse video@ogrb.de

Selbstverständlich freuen wir uns auch über Texte anderer Autor*innen – wegen des Urheberrechts können wir solche Texte (z.B. von Bertolt Brecht, Mascha Kaléko usw.) nicht schriftlich auf unseren Seiten veröffentlichen – solche Texte können wir nur als Tonaufnahme verwenden.

Und wie geht das? Im Grunde ganz einfach:

Du brauchst ein Smartphone oder ein Tablet. (Hast Du beides nicht, möchtest aber mitmachen: E-Mail video@ogrb.de an wir finden eine Lösung!)

Alles, was zählt, sind Ton und Bild (bei Videos), deswegen: Nebengeräusche möglichst ausschalten und einen neutralen Hintergrund wählen!

Wichtig: Das Mikrofon, die Aufnahme vor dem Sprechen und nach dem Sprechen ungefähr 3 Sekunden laufen lassen. Also: Mikro an – im Kopf bis drei zählen – sprechen – bis drei zählen, Mikro aus – dann ist wirklich alles drauf! (Hilft uns beim Schnitt!)

Sprache: Deutlich vorlesen; bitte überprüft die Aufnahme – Störgeräusche oder eine zu geringe Lautstärke lassen sich beim Schneiden nicht komplett korrigieren. Wichtig: Bitte schreibe Deinen Text in die E-Mail, mit der Du die Datei schickst und nenne auch Deinen Namen und den Ort aus dem Du kommst. Umsetzung: Sprachrekorder/ Diktierfunktion – oder nutze einfach die Videofunktion. Versenden: Bitte per E-Mail an video@ogrb.de.

Wenn die Datei zu dick ist, um von Deinem E-Mail-Programm als Anhang versendet zu werden, dann sende sie per WeTransfer.

Schlusstermin für die Einsendung ist der 21.4.2022; 18:00 Uhr.

Wir freuen uns auf Eure Texte, Bilder, Videos und Tondokumente

Oma-Walks zur Landtagswahl

Zur Landtagswahl haben wir „Walks“ angemeldet. Eine schöne Tradition der Omas gegen Rechts Kiel. Wir treffen uns an den Samstagen vor der Wahl um 11 Uhr am Asmus-Bremer-Platz. Dort haben wir einen Stand geplant, mal sehen, was wir genehmigt bekommen.

Wir wollen von der Nicolaikirche bis zum Ziegelteich die Holstenstraße rauf und runter laufen, Flugblätter verteilen und ein bisschen Lärm gegen die AfD machen.

8. Mai – Landdtag nazifrei“ und „Der 8. Mai soll ein Feiertag werden“ stehen dabei im Vordergrund.

Angemeldet haben wir für folgende Samstage 2. April, 9.  April, am 16. nicht, da ist Ostermarsch, am 23. 4. am 30.4. und am 7. Mai.

 

 

 

Das wird uns Spaß machen und macht uns weiter bekannt.