Die Würde des Menschen ist unantastbar – Und plötzlich fehlen Nachbarn und Freund:innen
Gerne und häufig verkündet Innenminister Dobrindt die gestiegene Zahl von Abschiebungen in seiner Amtszeit als Erfolg.
2025 gab es fast ein Fünftel mehr Abschiebungen als im Vorjahr und immer häufiger treffen die Maßnahmen gut integrierte Geflüchtete und Familien mit Kindern. Allein zwischen Januar und September 2025 waren 17,3 Prozent der Abgeschobenen minderjährig.

Dabei wird immer wieder betont, dass das Kindeswohl vor allem Vorrang haben müsste. Auch unsere Landesregierung hält daran fest, kann aber keine Aussage dazu machen, unter welchen Bedingungen und aus welchen Situationen Kinder und Jugendliche abgeschoben wurden. Den Internationalen Tag des Kindes am 1. Juni nahmen OMAS GEGEN RECHTS zum Anlass bei unserer Mahnwache daran zu erinnern, dass die Rechte der UN-Kinderrechtskonvention für alle Kinder gelten, eben auch für Flüchtlingskinder.

Wir forderten, dass Minderjährige mit ihren Familien nicht abgeschoben werden dürfen. Das Anliegen stieß auf großen Zuspruch. Schon nach einer Stunde waren alle Flyer an Passant*innen verteilt.